
Unterwasserbeobachtung
Wildgarten mit Unterwasserbe- obachtungsstation in Furth im Wald. Egal ob Zander, Flussbarsch oder HechtZander, Flussbarsch oder einem kapitalen Hecht auf Augenhöhe begegnen – in der Unterwasserbeobachtungsstation des Wildgartens in Furth im Wald schauen Besucher durch eine dicke Glasscheibe ins „Wohnzimmer“ der Fische. Im Winter, wenn der Teich von einer Eisschicht bedeckt ist, beträgt die Sichtweite im unterirdischen Ausguck bis zu 20 Meter. Doch auch im Sommer, wenn das Wasser im Ökosystem Teich ein bisschen trüb ist und die Fischgucker drei bis sechs Meter weit sehen können, sind die Aussichten faszinierend, denn so viele Fische – von Rotaugen und Rotfedern über Zander, Rapfen und andere Raubfische bis zum dicken Hecht – bekommt man sonst auf so engem Raum nicht zu sehen.
Ungestört vom Menschen darf sich auch die Natur rund um die Unterwasserbeobachtungsstation entwickeln. Seit der Entstehung des Wildgartens vor über 20 Jahren ist er auf das Zehnfache seiner ursprünglichen Größe gewachsen. Auf rund zehn Hektar können Naturfreunde, Eltern und Kinder sowie Schulklassen und andere Gruppen hier auf unterhaltsame Weise entdecken und erleben, was Natur ausmacht und bei Führungen mehr über die ökologischen Zusammenhänge erfahren. „Mut zur Wildnis“ lautet das Motto von Wildgarten-Gründer Ulrich Stöckerl, dem neben dem Schutz der Natur vor allem die Umweltbildung ein Anliegen ist. Geöffnet sind Wildgarten und Unterwasserbeobachtungsstation ganzjährig von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Erwachsene zahlen 3,50 Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren drei Euro. Von Ostern bis Anfang November ist die Kasse von 10 bis 17 Uhr besetzt, außerhalb dieser Zeit benötigen Besucher Ein- oder Zwei-Euro-Münzen für die automatische Kasse.
Informationen: Wildgarten Furth im Wald, Schwalbenweg 2, 93437 Furth im Wald, Tel. 09973/2933, Fax 09973/803785, stoeckerl.uli.brigitte@t-online.de.
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